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Alfredo Barsuglia

Biographie

1980 Geboren in Graz, lebt und arbeitet in Wien
2006 MAK-Schindler Artists and Architects in Residence, Los Angeles
2007 Kunstförderungspreis der Stadt Graz
2008 Joshua Tree Highlands Artist Residency, Joshua Tree, Kalifornien
2011 Walter Koschatzky Anerkennungspreis, Wien
2013 Theodor-Körner-Preis der Stadt Wien
2014 Atelierstipendium des Bundeskanzleramtes für Kunst und Kultur, Rom
2015 Kunstförderungspreis der Stadt Wien
2016 con-tempus Kunstförderungspreis des Landes Steiermark, Graz
2017 Staatsstipendium für bildende Kunst


Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellung. Darunter mumok (Wien), MAK (Wien), CAFA Art Museum (Peking), MACRO (Rom), Artplay Design Center (Moskau).

Zum Werk

Alfredo Barsuglia arbeitet medien- und gattungsübergreifend. Er hängt seine Werke nicht einfach nur an die Wand, was für die BesucherInnen seiner Ausstellungen zu einem besonderen Genuss führt. Auch in der Ausstellung „Well done!“ kumulieren Zeichnungen, Malereien, Fundstücke aus der Natur, Videos und architektonische Elemente zu einer Installation, die den gesamten Raum in eine Szenerie versetzt.

Anlehnung nimmt der Künstler dabei am Prinzip der Mise en Scene, bei der die Schaffung einer Wirklichkeitsillusion im Vordergrund steht. Allerdings stellt der Künstler kein fertiges Erzählmuster zur Verfügung, nachdem die Betrachter zwangsläufig und kalkulierbar interpretieren. Seine szenische Erzählung schafft eine Deutungsfülle, die dem Betrachter auch die eigene Rolle im Set nicht vorenthält.

Die vermeintlich sperrige Konzeptkunst durchbricht Alfredo Barsuglia dabei mittels seines unverkennbaren Stils. Ein fragmentarischer Realismus, gepaart mit aufgeräumter Genauigkeit und subtilen Atmosphären, eröffnet dem Betrachter Zugang zu seiner Kunst.

Bemerkenswerterweise verdichtet das einzelne Werk des Künstlers diese Qualitäten. Es vermag somit auch gänzlich unabhängig vom Set bzw. der Installation, in seiner Eigenständigkeit zu überzeugen.

Künstlerstatement

"Wie man mittels Kunst gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Wertvorstellungen reflektieren und hinterfragen kann, ist das zentrale Thema meiner Arbeit. Dabei versuche ich stets die RezipientInnen in meine Arbeit einzubeziehen, um möglichst unmittelbar agieren zu können. In meiner Arbeit verwende ich unterschiedlichste Medien und Kunstgattungen, die sich mit dem Raum oder dem Ausstellungsort auseinandersetzen."



Videos

Fallbeispiel, 2015 - Kunsthalle arlberg1800, St. Christoph am Arlberg
Social Pool, 2014 - Mojave-Wüste, in Kooperation mit dem MAK Center for Art and Architecture, CA/USA, Video: CGTN America

Ausstellungsansichten



Alfredo Barsuglia
Ich esse selten Hering, dafür bin ich gern in Fehring


Alfredo Barsuglia
Hinterzimmer


Alfredo Barsuglia
Ich dachte, ich wäre etwas Besonderes


Alfredo Barsuglia
Paradise


Alfredo Barsuglia
Social Pool