Galerie Trapp

Martin Pohl

Die weißen Berge

Vernissage: 22.11.2015, 18:00 Uhr

22.11.2014 - 10.01.2015



>> mehr zum Künstler Martin Pohl

Zur Ausstellung


"Pohl kann in seiner Reduktion auf fundamentale Malvorgänge zu den Vertretern einer prozessualen Malerei gezählt werden. Prozessuale Malerei ist der Versuch, Bildgestaltung primär aus maßgeblichen Eigenschaften und Reaktionsweisen der Farben zu entwickeln und nicht aus narrativen oder kompositionellen Vorstellungen."

Martin Pohl, Acryl und Wachs auf Leinen, 59,5 x 48 cm, 2014
Martin Pohl
Ohne Titel

Martin Pohl, Acryl und Wachs auf Leinen, 50 x 40 cm, 2014
Martin Pohl
Ohne Titel

Martin Pohl, Acryl und Wachs auf Leinen, 120 x 110 cm, 2012
Martin Pohl
Ohne Titel

Martin Pohl, Acryl und Wachs auf Leinen, 150 x 200 cm, 2013
Martin Pohl
Ohne Titel

Martin Pohl, Acryl und Wachs auf Leinen, 59,5 x 48 cm, 2014
Martin Pohl
Ohne Titel

Martin Pohl, Acryl und Wachs auf Leinen, 114 x 106 cm, 2012
Martin Pohl
Ohne Titel


Durch An- und Zumalen, Zuspachteln, Tropfen, Spritzen, Eintauchen und Anschütten entstehen kreativ gelenkte Selbstdarstellungen von Malerei, in denen die Konsistenz der Farbe in ihrem Verhältnis zur Schwerkraft und zur Beschaffenheit des Bildträgers sichtbar wird. Grundgelegt waren solche Ansätze in der gestisch-prozesuallen Malerei des Informel, deren zunehmende Entleerung zur pathetisch-akademischen Attitüde aber zum Gegenbild dieser neuen selbstreflexiven Malerei wurde. Das Ergebnis prozessualer Malerei in reinster und reduziertester Form sind Monochromien wie die von Yves Klein oder musterartige All-over-Strukturen wie Jackson Pollocks „drip paintings“. Aber bis heute gibt es ein breites Spektrum unterschiedlichster individueller Ausformungen dieses Phänomens. Martin Pohl nimmt darunter eine konsequent eigenständige Position ein."

Siehe dazu: Malerei: Prozess und Expansion, Ausstellungskatalog, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (mit Essays u.a. von Edelbert Köb und Rainer Fuchs), Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2010. Zitiert aus dem Katalog Martin Pohl, Seite 45, Autor: Günther Oberhollenzer. Herausgeber: Martin Pohl, ISBN 978-88-7283-420-6